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Freitag, 30. Mai 2025
'Zabergäurose Paula' gewinnt 2024 Bronze!
Vor einigen Jahren fragte ich hier im Blog, ob ein schöner Sämling es schaffen würde, eine Sorte zu werden.
Ja, er hat es geschafft! 2023 wurde er auf den Namen 'Zabergäurose Paula' getauft.
Sie ist eine starkduftende Rose, die als Teehybride, wie auch als Strauchrose wachsen kann.
2024 gewann sie beim Rosen Neuheiten Wettbewerb in der Kategorie Teehybriden eine Bronzemedaille!
Verkauft wird die 'Zabergäurose Paula' durch das Blumenhaus Münch in Güglingen, im schönen Zabergäu.
Mittwoch, 2. November 2022
Persica-Rosa canina-Teehybride
Zur Zeit blüht eine Persicarose auf, mit einem etwas ungewöhnlichem Stammbaum. Die Vaterpflanze ist ein Mix aus Rosa canina "Pfänders" x Teehybide. Die Vaterpflanze ist einmalblühend und duftet leicht.
Bei diesem Persica-Canina Mix zeigt sich ein ganz kleiner, dezenter Blotch.
Samstag, 13. August 2022
Rosensorten auf dem Testfeld...
Letzt besuchte ich meine eigenen Rosensorten auf dem Testfeld. Hier in Süddeutschland hat es schon lange nicht mehr geregnet und wir haben Dürre.
Auch die intensive Sonne hat Auswirkungen auf die Rosen. Manche haben nur verdorrte Blüten, andere blühen unverdrossen weiter. Bei einigen Rosen verstärkt sich durch die Sonneneinstralung ein roter Farbton.
Die Fotos entstanden vor einiger Zeit.
Samstag, 7. März 2020
Generation 2020
Seit einigen Tagen blühen die ersten Sämlinge. Dieser weiße Sämling stammt von Ramblerrosen ab. Rambler sind büschelblütige Kletterrosen mit recht biegsamen Trieben. Sie stammen von Rosa multiflora ab. Der weiße Sämling blüht im Gegensatz zu seinen Geschwistersämlinge schon früh und verzweigt sich gut. Er besitzt einen süßen zitronigen Duft, der mich an Zitronengeranien erinnert.Ich denke, er wird eher eine Beetrose oder mit Glück ein Minirambler. Die anderen Sämlinge wachsen in die Länge und werden vermutlich auch Rambler
Mittwoch, 26. Februar 2020
Wird sie es schaffen?
Diese hübsche Rose steht zur Zeit noch auf den Feldern, um zu testen, ob sie eine Neuheit werden könnte. Ihr Arbeitsname lautet 'Crema' und wurde 2011 gezüchtet. Seit vielen Jahren beweist sie nun, dass sie recht robust ist.
Manchmal fällt einem erst nach vielen Jahren eine Sorte richtig auf. So ist es auch mit 'Crema' passiert. 2019 fotografierte ich sie auf dem Feld und mir wurde bewußt, dass sie eine wunderschöne nostalgische Rose ist.
'Crema' ist eine öfterblühende Rose mit überhängenden Trieben. Sie stammt, wie viele meiner Rosen, von den Sievers Rosen ab. Die Blütenform ist das Erbe der 'Small Maiden`s Blush', einer ihrer Vorfahren.
Dienstag, 21. Januar 2020
Eisrose
Passend zur Jahreszeit stelle ich nun eine weiße Kletterrose mit dem Arbeitsnamen 'Eisrose' vor. Sie ist schon einige Jahre alt und hat sich bis jetzt gut entwickelt. Sie wächst seit vielen Jahren direkt neben einem fünf Meter hohen Weißdorn.
Obwohl diese Rose keine Pflege oder Pflanzenschutz bekam, wuchs sie zu einer gesunden, gut
drei Meter hohen Kletterrose heran. Diese Rose ist der Originalsämling und wächst auf eigener Wurzel. Im Sommer 2019 haben wir sie nun veredelt und ab dem Sommer 2020 können wir sehen, wie sie sich als veredelte Rose entwickeln wird. Wir gehen davon aus, dass die Blüten etwas größer und gefüllter werden.
Für mich persönlich ist diese Eisrose ein vielversprechender Kandidat, den wir hoffentlich in einigen Jahren als Neuheit vorstellen dürfen.
Dienstag, 31. Dezember 2019
Happy New Year
Diese Rose ist bereits einige Jahre alt. Da sie recht robust ist und ein guten Duft hat, haben wir sie nun vermehrt und steht auf dem Testfeld.
Sie stammt wie viele meiner Rosen von Rolf Sievers Alba Hybriden ab, hat aber auch viele Tee Hybriden als Vorfahren.
Sonntag, 6. Oktober 2019
"Winter Sun", Kordes
Diese Schönheit ist "Winter Sun" von Kordes, eine robuste und kompaktwachsende Teehybride. Ich habe sie auf der Bundesgartenschau Heilbronn Ende September 2019 fotografiert. Mich faszinierte das zarte Farbenspiel.
Montag, 23. September 2019
Sämlinge...und Rost
Die Bilder zeigen verschiedene Sämlingsrosen, die bis jetzt noch keinen Rost haben.
Seit einiger Zeit ist eine neue Rostrasse unterwegs, der auch moderne Rosen befällt. Bis jetzt waren Rostinfektionen bei modernen Rosen kaum ein Thema.
Es bleibt einem als Züchter nichts anderes übrig, als akribisch die Sämlinge und Zuchtpflanzen auf Rost zu selektieren.
Der rote Sämling ist eine Kordesii-Hybride. Die Hochzeit der Kordesii-Hybriden liegt nun einige Jahrzehnte zurück. Aber wie man sieht, kann man immer noch hübsche Rosen daraus züchten.
Dieser Sämling zeigt in seinem Farbspiel eine Mischung aus rosa und apricot, eine zur Zeit sehr beliebte Farbrichtung. Der Duft ist eine Mischung aus süß und schwarzer Tee, je nach Tageszeit.
Anbei noch ein Bild mit einer Rostinfektion. Jetzt im Herbst wechseln die orangenen Pusteln zu schwarz.
Donnerstag, 18. Juli 2019
Sämling mit Sonderfarbe
Weiß, lila, mauve, grau? Die Farbe dieser Rose ist schwer zu beschreiben und leider auch schwer zu fotografieren. Die Farbtöne kommen auf diesem Foto nicht ganz so gut heraus.
Es ist eine Rose, bei der man gleich 2 mal hinschaut. Sie sieht nicht nur interessant aus, sie duftet auch würzig und wächst kräftig. Ich hoffe, die Entwicklung verläuft weiterhin so positiv.
Sonntag, 16. Juni 2019
'Heilbronner Sonne' - Rosentaufe auf der BUGA 2019
Am 25.05.2019 wurde die Rose "Heilbronner Sonne" auf der Bundesgartenschau Heilbronn von der Heilbronner Bürgermeisterin Frau Agnes Christner mit Wasser aus dem Heilbronner Siebenröhrenbrunnen getauft. Die Rosentaufe fand im Rahmen der Blumenschau "Vergiß die Rose nicht" statt.
'Heilbronner Sonne' ist eine buschig wachsende und duftende gelbe Teehybride. Im geöffnetem Zustand zeigen die Blüten ihre Staubgefäße. Die Blüten werden von Hummeln und Bienen gerne angeflogen.
Abgerundet wird das Bild durch eine dunkelgrüne, glänznde Belaubung.
Diese robuste Teehybride wird ca. 100cm hoch und blüht von Juni bis zum ersten Frost.
Dienstag, 21. Mai 2019
IndiStan
IndiStan ist eine Kreuzung aus Indigo (Portlandrose) x Stanwell Perpetual (Spinosissimahybride). Sie remontiert wie ihre Eltern und hat einen guten Duft. Der Wuchs ist gedrungen, wie bei einer Portlandrose und wenig verzweigt. Sie treibt Ausläufer. Die ersten Ablegerpflanzen von IndiStan konnte ich bereits heranziehen. Die Winter überstand sie sehr gut. Bis jetzt hat IndiStan keine Hagebutten angesetzt. Ich hoffe, dass wenigstens der Pollen fertil ist.
IndiStan hat noch Schwestersämlinge, die einen eher überhängenden Wuchs besitzen. Auch remontieren sie nicht alle.
Montag, 18. März 2019
Die ersten Blüten
Die ersten Sämlinge blühen bereits wenige Wochen nach der Keimung. Es ist eine spannende Zeit. Wie man auf dem Bild sehen kann, sind es recht hübsche Sämlinge, die sogar duften.
Der rote und rosa Sämling duften zwar nicht so stark, aber sie blühten über 10 Tage. Die Farbe war stabil und sah noch nach 10 Tagen gut aus. Der violette Sämling hatte einen starken Duft - das Erbe der Portlandrose 'Indigo' - und verblühte recht schnell.
Der gelbe Sämling hatte zwar nur eine ungefüllte Blüte, aber sie duftete gut und die Blütengröße war auch gut. Aber nicht alle Sämlinge sind ein Gewinn für die Rosenwelt. Man hat leider auch etliche Sämlinge dabei, die keine schönen Blüten haben.
Ob die schönen Sämlinge gesund und wüchsig sind, werden die nächsten Jahre zeigen.
Dienstag, 19. Februar 2019
Sämlingszeit
Dieser Sämlingsjahrgang scheint ein sehr starker Jahrgang zu werden. Die Keimrate ist nach vielen Jahren endlich mal wieder sehr gut. Während ich noch Sorten im Gewächshaus aussäe, stehen andere Sämlinge schon kurz vor der ersten Blüte. Die Spannung steigt täglich. In den letzten 2 Jahren habe ich mich auf Teehybriden mit Albaabstammung konzentriert. Hier bereits einige Sorten, die in der Testpahse sich befinden:
Diese Rose habe ich bereits 2019 gezeigt. Sie hat den Winter gut überstanden und ich hoffe auf weitere positive Entwicklung.
Auch diese Sorte hat den Winter gut überstanden. Ich freue mich schon auf die ersten Blüten mit ihrem fruchtigen Duft.
Montag, 21. Januar 2019
Überraschung
Rosen sind immer wieder für eine Überraschung gut. Das Bild zeigt Rosa virginiana Hybridsämlinge. Einer fällt durch sein panaschiertes Laub auf. Es ist eine Mutation, die immer mal wieder vorkommt. Ich habe noch mehr besondere Sämlinge, die ich bei Gelegenheit zeigen werde.
Montag, 31. Dezember 2018
..und keimt
Dieses Jahr keimt schon recht früh die Rosensaat. Die Sämlinge sind recht kräftig und ich habe bis jetzt keine Ausfälle. Wie jedes Jahr sind auch dieses Jahr wieder ein paar Albinos dabei. Besonders freut mich, dass die Saat von Rolf Sievers 'Charming Blush' keimt. Das Bild zeigt 'Charming Blush', die nicht nur sehr robust ist, sondern auch noch wunderbar duftet. Auch die Rosa Virginiana-Hybriden keimen sehr gut. Die Sämlinge sind klein, wachsen aber gut.
Innerhalb von gut 2 Wochen sind nun über 130 Rosensämlinge gekeimt...Und die meisten Kreuzungen sind noch in Samenruhe!
Sonntag, 16. Dezember 2018
Jahrgang 2019 keimt schon!
Kaum sind die letzten Hagebutten geerntet und die Saat für die Keimung vorbereitet worden, keimen schon die ersten Rosen. Eigentlich habe ich erst ab Januar 2019 mit den ersten Sämlinge gerechnet. Sie keimten im Kühlschrank bei ca. plus 8 Grad Celsius. Um die Keimhemmung zu durchbrechen, braucht die Rosensaat mindestens ca. 4 bis 6 Wochen eine Kühlperiode bei ca. plus 4 Grad Celsius. Viele Wildrosen brauchen jedoch 2 Winter, um endlich keimen zu können.
Montag, 3. Dezember 2018
Portlandhybriden
Es geht auf Weihnachten zu und auch dieses Jahr wird es kälter. Ein paar Rosen treiben durch und wollen weiter blühen, wie z.B. diese noch namenlose Portlandhybride.
Sie bildet neue Knospen.
Das andere Bild zeigt sie im Sommer. Sie hat einen sehr guten Duft.
Dieser Sämling ist 3 Jahre alt. Im Gegensatz zu Sämlingen von modernen Rosen, brauchen Sämlinge, die auch historische Elternteile haben, länger für die Entwicklung. Die meisten blühen erst ab dem 2. Jahr und remontieren ab dem 3. Jahr.
Gekreuzt habe ich diese Rose aus Rolf Sievers 'Lilac Blush', Portlandrose 'Mme Boll' und der Portlandrose 'Indigo'.
Samstag, 27. Oktober 2018
'Diamond Jubilee'
'Diamond Jubilee' von Boerner wurde bereits 1947 eingeführt.Sie stammt von Maréchal Niel, eine Tee-Noisetterose und Feu Pernet Ducher, eine Teehybride. Das Foto entstand Ende Oktober. Die Blüten duften.
Die Rose ist leider etwas kälteempfindlich, durch Anhäufeln und eine Eindeckung mit Tannenreisig übersteht 'Diamond Jubilee' den Winter hier in Deutschland recht gut. Manchmal friert sie bis zum Erdboden ab. Da ich die Veredelungsstelle ca. 5 cm unter die Erde gepflanzt habe, treibt sie im Frühjahr willig wieder auf.
Ich bin froh diese ältere und leider auch seltenere Teehybride zu besitzen. Ein bißchen Pflege zahlt sich wirklich aus.
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